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Hilfe zur Selbsthilfe



    Wasser für das neue     Gartenprojekt in     Sahadatou

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    Spendenaktion:  

    Solarkits für Familien     aus Mawdeh, Gambia

    https://abiola.eu/627

 

 

 


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März 2021

Unsere Vereinschefin, Kerstin Gebhardt, war wieder für eine längere Zeit in Gambia. Sie hat den voll beladenen Container in Empfang genommen, entladen und die Sachen auf die jeweiligen Projekte sortiert. Im Container waren auch Zaunrollen für Sahadatou. Doch zuvor muss nochmal das Gelände neu ausgemessen werden. Hier verändert sich der Meter ständig. Auch unser 10 ha Garten wird kleiner. Noch mehr Familien sind aus dem trostlosen Gebiet weggezogen. Es gibt nichts dort. Nicht einmal einen winzigen Laden. Nur Gehöfte und wüstenähnliche Felder. Der Dorfälteste ist glücklich, dass sein Traum " Familiengarten " wahr wird und hofft, dass die Weggezogenen zurückkommen, wenn der Garten steht. Das Bohrloch wurde schon gedrillt. Kurz vor der Regenzeit ist der beste Zeitpunkt. Nun kommt der Zaun und ein weiteres Dorf auf der Nordbank kann sich über einen Garten freuen. 

Januar 2021

Heute erreichten uns fantastische Neuigkeiten und Fotos.

Unsere Vereinschefin, Kerstin Gebhardt, war Anfang Dezember 2020 in Sahadatou und hat sich die dramatische Situation und Lebensbedingung der Einwohner angeschaut. Ganz schnell war klar, hier werden wir helfen. Kilometerweit ist kein einziger Frauengarten.

Sahadatou liegt in der Upper River Region. Weit ab von dem touristisch beliebten Gebiet der Senegambia Region. Hier gibt es keine Infrastruktur, Märkte oder Einkaufsläden. Die Umgebung gleicht einer Wüste. Unmenschlich heiß und ringsherum nur ausgedorrter Boden. Die Menschen ziehen weg, da die Lebensbedingungen zu hart sind. Für das neue Gartenprojekt wurden ca. 10 Hektar Land zur Verfügung gestellt. Gleich für drei angrenzende Dörfer wird ein Gemeinschaftsgarten entstehen. Endlich Hoffnung, endlich eigenes Obst und Gemüse für die trostlose und staubige Region. Unsere anderen Gartenprojekte haben uns gezeigt, das die Menschen in der Lage sind, in Kürze ausgedörrten und kargen Boden in eine grüne Oase verwandeln zu können. Auch hier sind wir von dem Erfolg überzeugt. Doch zuerst müssen alle notwendigen Bedingungen erfüllt werden. Zaunbau, Bohrloch mit Pumpe und Solarpanellen sowie mehrere Wasserbecken verteilt auf der großen Fläche.

Heute erhielten wir Fotos, dass der Brunnen, bei 35 Metern Tiefe, sauberes Wasser nach oben befördert. Alle ringsherum sind glücklich und erst jetzt glauben sie daran, dass Hand in Hand sein Versprechen einhält. Der erste Step ist abgeschlossen. Nun wartet eine neue Herausforderung auf uns. Denn der notwendige Zaun ist noch im Container, und der steht noch in Deutschland. Leider ist es zurzeit sehr schwer, diesen Container nach Gambia zu bekommen. Die Preise sind enorm gestiegen. Wir können nur die Daumen drücken.

 

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